Berufsprofil

Informationsmanager/Informationsmanagerin

Wichtige Fakten

Als Informationsmanager/Informationsmanagerin sorgen Sie dafür, dass Informationen für Menschen leicht zugänglich sind. Sie gestalten und verwalten Systeme, die den effizienten Zugriff auf Wissen ermöglichen und somit wichtige Entscheidungsgrundlagen schaffen.

Zusammenfassung

Informationsmanager/Informationsmanagerinnen arbeiten in öffentlichen oder privaten Organisationen und sind dafür verantwortlich, Informationssysteme zu konzipieren, zu implementieren und zu pflegen. Ihre Arbeit basiert auf fundiertem theoretischen und praktischem Wissen über die Speicherung, den Abruf und die Übermittlung von Informationen. Sie analysieren Informationsbedarfe, entwickeln Lösungen zur Informationsbereitstellung und stellen sicher, dass Informationen korrekt, aktuell und für die jeweiligen Nutzer verständlich sind. Die Rolle erfordert sowohl technisches Verständnis als auch ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten.

Schlüsselaufgaben
  • • Analyse von Informationsbedarfen und Entwicklung von Konzepten zur Informationsbereitstellung.
  • • Konzeption, Implementierung und Wartung von Informationssystemen und Datenbanken.
  • • Sicherstellung der Datenqualität und -integrität.
Labour market

Wo dieser Beruf gefragt ist

Gemeldeter Arbeitskräftemangel und -überschuss, nach Jahr. Veröffentlicht für Berufsgruppen, nicht für einzelne Stellenbezeichnungen.

Mangel gemeldetÜberangebot gemeldetIn einem anderen Jahr gemeldetVon dieser Quelle nicht abgedeckt

Kräftigere Farbe: in mehr aufeinanderfolgenden Jahren gleich gemeldet.

Die Zahlen gelten für Juristen, Sozialwissenschaftler und Kulturberufe — 186 Berufe einschließlich dieses.

1 von 7 mit Mangel202517 von 30 wachsend2.7MStellen bis 2035

Mangel: Czechia.

Längster anhaltender Mangel: Luxembourg, 2 Jahre.

Wählen Sie ein Gebiet auf der Karte, um dessen Zahlen zu sehen.

Über diese Quelle

Quelle: ELA/EURES, Arbeitskräftemangel und -überschuss. Die Angaben werden auf Ebene der Berufsgruppe veröffentlicht und decken Europa ab. Die Ausgaben unterscheiden sich im Aufbau des Anhangs und in der Länderabdeckung, sodass eine Veränderung zwischen zwei Jahren nicht immer eine Veränderung des Arbeitsmarkts bedeutet. Grau dargestellte Länder wurden nicht gemeldet — das ist nicht dasselbe wie ein ausgeglichener Markt.

What these words mean

The four things this section reports

Reported demand
Whether employers report needing people in this job — a judgement published by a national or EU body, not a count.
Where it is heading
Which way employment in this job is expected to move over the coming years, from an official projection.
Openings
Roughly how many openings arise — from growth and from people leaving the job.
Typical pay
What people in this job typically earn where the source publishes it. Blank does not mean unpaid; it means nobody publishes it for that place.

A measure is left out when nobody publishes it for that place, rather than shown as zero.

Which way the market leans for you

In your favour
More openings than people looking — employers are competing for candidates.
Balanced
Openings and candidates are roughly matched.
Competitive
More people looking than openings — expect to compete.
Mixed evidence
Sources disagree, or the same occupation group is short in one part and oversupplied in another.

Every source resolves to one of these four, so there is a single vocabulary to learn. What differs is the evidence behind it, which is printed underneath each verdict — a measured ratio of openings to jobseekers, or an assessment published by a national body.

How this job compares with other jobs in the same country

Strong
Among the strongest in that country
Good
Stronger than most jobs in that country
Mixed
About typical for that country
Weak
Weaker than most jobs in that country

This is a rank within one country, not a score you can carry across borders — the registers behind two countries count different people, so the same number means different things in each. It is also why a job can be among the strongest in a country and still show as Competitive: it leads the field in a market that is crowded overall.

Where these come from

Every figure is published by a national statistics office, a public employment service or an EU body, and each card names its source and the period it covers. Some places are counted monthly, others assessed once or twice a year, so two places on the same map can be describing different moments — the date is always shown.

None of this predicts one person's chances. It describes a market.

Mehr entdecken

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Schneller Fit-Check

KönnteInformationsmanager/Informationsmanagerinzu Ihnen passen?

Beantworten Sie drei kurze Fragen. Hierbei handelt es sich nicht um eine vollständige Bewertung, sondern um einen Vorgeschmack, der Ihnen bei der Entscheidung helfen soll, ob Sie Ihr Profil vergleichen möchten.

Fortschritt0/3

Machen Ihnen Aufgaben Spaß, dieIntegritäterfordern?

Machen Ihnen Aufgaben Spaß, dieZuverlässigkeiterfordern?

Machen Ihnen Aufgaben Spaß, dieBeziehungenerfordern?

NexFuture™

Zukunftsaussichten für Informationsmanager/Informationsmanagerin

The outlook for Informationsmanager/Informationsmanagerin reflects a balanced mix of automation exposure and durable, human-led work.

Wie werden diese Ergebnisse berechnet?

Der Resilienzwert (0–100) schätzt, wie strukturell geschützt dieser Beruf vor Automatisierung und KI-Störungen ist, basierend auf der Aufgabenanalyse. Höhere Werte bedeuten mehr Aufgaben, die menschliches Urteilsvermögen erfordern. KI-Exposition zeigt den geschätzten Prozentsatz der Arbeitsstunden, die aktuelle KI-Fähigkeiten betreffen könnten. Dies sind modellbasierte strukturelle Indikatoren, keine Vorhersagen zur individuellen Jobsicherheit.

Spielen Sie die Zukunft

Wie könnte sichInformationsmanager/Informationsmanagerinändern, wenn die KI-Einführung zunimmt?

Mehrere Aufgabenbereiche könnten sich in Richtung KI-gestützter Arbeitsabläufe verlagern, sodass Umschulungen immer wichtiger werden.

Eine signifikante Transformation auf Aufgabenebene wird in 10 Jahren (um 2036) im Rahmen des ausgewählten Szenarios „Erwartet“ erwartet.
~25%
Belastbarkeit
Automatisierungsrisiko
EXP~70%
Menschlicher Rand
MOAT~25%

Illustratives Szenario auf Basis der Automatisierbarkeit von Aufgaben — keine Prognose. Werte werden gerundet, je weiter Sie in die Zukunft blicken.

2026
2032
2041
KI-Einführungsgeschwindigkeit:

Wie KI diese Rolle verändern kann

Deterministische, modellbasierte Interpretation aktueller Rollensignale – keine Garantie für Ersatz.

Im Besitz von Menschen 29% Im Besitz von Menschen
Was noch immer von den Menschen abhängt
  • Kunden/Kundinnen betreuen
  • kooperieren, um Informationsprobleme zu lösen
  • Lösungen für Informationsfragen finden
Der menschliche Vorteil Um in dieser Rolle voraus zu bleiben, konzentrieren Sie sich auf Bewertung der Datenqualität und Nachhaltigkeit von Unternehmen. Diese menschenzentrierten Fähigkeiten sind für KI in den nächsten 20 Jahren am schwierigsten zu replizieren.
Helfen 24% Helfen
Wo KI zum Co-Piloten werden kann
  • Projektpläne beurteilen
  • Informationssysteme analysieren
  • Informationsbedarf ermitteln
Automatisieren 65% Automatisieren
Aufgaben, die am stärksten der Automatisierung ausgesetzt sind
  • digitale Bibliotheken verwalten
  • Data-Mining durchführen
  • Hilfen für den Zugriff auf Informationen betreuen
Detaillierte Analyse

Vitale Signale & KI-Vektoren

KI-Belichtungsvektoren

0-100%
KI / Maschinelles Lernen 24%

Exposition gegenüber KI-gestützter Analyse, Mustererkennung und Aufgaben der prädiktiven Modellierung

Generative KI 9%

Exposition gegenüber Inhaltsgenerierung, kreativer Augmentierung und Tools für große Sprachmodelle

Kognitive Software 9%

Exposition gegenüber Workflow-Automatisierung, Entscheidungsunterstützungssoftware und Prozessdigitalisierung

Roboter- und physische Automatisierung 0%

Exposition gegenüber physischer Automatisierung, Robotik und sensorgesteuerter Aufgabenverlagerung

Technische Details
Methodik: NexFuture v3.0 Quellen: O*NET® 30.3, ESCO v1.2.1 Aktualisiert: Aug. 2026

NexFuture v3.0 schätzt die Automatisierungsexposition direkt aus den wesentlichen ESCO-Kompetenzgruppen, gewichtet nach Kompetenzmasse und kalibriert anhand von Experten-Ankern. Werte sind probabilistische Schätzungen, keine Garantien. Vollständige Details finden Sie im NexFuture-Methodik-Whitepaper.

Misst die Automatisierungsexposition. Sie misst weder Gehalt noch Nachfrage noch die Zahl der Stellen in Ihrer Nähe.

Ein Tag im Leben

Was Menschen in dieser Rolle normalerweise tun

Management und Unternehmertum

Tag im Leben

Ein typischer Tag alsInformationsmanager/Informationsmanagerin

09
09:00 · Morgen
Informationssysteme analysieren
Durchführung von Analysen von Informationssystemen, z. B. Archiven, Bibliotheken und Dokumentationszentren, zur Überprüfung ihrer Effektivität. Entwicklung spezifischer Problemlösungstechniken zur Verbesserung der Leistung dieser Systeme.
10
10:30 · Vormittags
kooperieren, um Informationsprobleme zu lösen
Treffen und Austausch mit Managern/Mangerinnen, Verkaufspersonal und anderen Personen, um die Zusammenarbeit zu erleichtern und Probleme zu lösen.
12
12:00 · Mittag
organisatorische Informationsziele entwickeln
Entwickeln und Auslegen organisatorischer Informationsziele, Schaffen spezifischer Strategien und Verfahren.
14
14:00 · Nachmittag
Data-Mining durchführen
Exploration großer Datenmengen zur Ermittlung von Mustern mithilfe von Statistiken, Datenbanksystemen oder künstlicher Intelligenz, verständlich Darstellung der Informationen.
15
15:30 · Am späten Nachmittag
Daten verwalten
Verwalten aller Arten von Datenressourcen über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg durch Erstellung von Datenprofilen, Parsing, Standardisierung, Identitätsauflösung, Bereinigung, Erweiterung und Prüfung von Daten. Sicherstellen, dass die Daten für den jeweiligen Zweck geeignet sind, mithilfe spezieller IKT-Instrumente zur Erfüllung der Kriterien für die Datenqualität.
17
17:00 · Zusammenfassung
digitale Bibliotheken verwalten
Für den dauerhaften Zugang digitale Inhalte sammeln, verwalten und aufbewahren und anvisierten Nutzergruppen spezielle Such- und Abruffunktionen anbieten.

Die Reihenfolge der Aufgaben dient der Veranschaulichung. Einzelne Tage variieren.

Software & Technologien & Wissensgebiete
Software & Technologien
3M EncoderAllscripts EHRAmazing ChartsAmerican Medical Association CodeManagerAzalea Health Azalea EHRBilling softwareCoding database softwareComChart EMRComputerized indexing systemsCorel WordPerfect Office SuiteCyber Records MediChart ExpressDigital Imaging Communications in Medicine DICOM medical imaging softwareDRG grouping softwareeClinicalWorks EHR softwareEHS CareRevolutionEkoElectronic medical record EMR softwareElectronic medical record EMR systemsElekta METRIQEmail software
Wissensgebiete
  • Bewertung der Datenqualität

    Aufdeckung von Datenproblemen mithilfe von Qualitätsindikatoren, Messwerten und Metriken, um unter Berücksichtigung von Datenqualitätskriterien Strategien für die Datenbereinigung und die Datenanreicherung zu planen.

  • Nachhaltigkeit von Unternehmen

    Geschäftsstrategie, bei der ein langfristiges, nachhaltiges Wachstum angestrebt wird, wobei ökologische, wirtschaftliche und soziale Aspekte die drei Hauptsäulen bilden.

Branchenübergreifende Kompetenzen
  • Urheberrecht
  • Wissensbasis
Grundlegende Fähigkeiten
Verwaltung, Sammlung und Speicherung digitaler Daten
  • digitale Bibliotheken verwalten

    Für den dauerhaften Zugang digitale Inhalte sammeln, verwalten und aufbewahren und anvisierten Nutzergruppen spezielle Such- und Abruffunktionen anbieten.

  • Data-Mining durchführen

    Exploration großer Datenmengen zur Ermittlung von Mustern mithilfe von Statistiken, Datenbanksystemen oder künstlicher Intelligenz, verständlich Darstellung der Informationen.

Entwicklung betrieblicher Strategien und Verfahren
  • Informationsnormen entwickeln

    Normen oder Anforderungen entwickeln, die aufgrund der Berufserfahrung einheitliche technische Kriterien, Methoden, Verfahren und Praktiken im Informationsmanagement festlegen.

  • organisatorische Informationsziele entwickeln

    Entwickeln und Auslegen organisatorischer Informationsziele, Schaffen spezifischer Strategien und Verfahren.

Informationsmanagement
  • Hilfen für den Zugriff auf Informationen betreuen

    Entwicklung und Pflege von Hilfen für den Zugriff auf Informationen wie Datenbanken, digitale Bibliografien, Webseiten, Softwareprogramme und Online-Tutorials.

  • Daten verwalten

    Verwalten aller Arten von Datenressourcen über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg durch Erstellung von Datenprofilen, Parsing, Standardisierung, Identitätsauflösung, Bereinigung, Erweiterung und Prüfung von Daten. Sicherstellen, dass die Daten für den jeweiligen Zweck geeignet sind, mithilfe spezieller IKT-Instrumente zur Erfüllung der Kriterien für die Datenqualität.

Analyse von Geschäftstätigkeiten
  • Projektpläne beurteilen

    Beurteilung von Vorschlägen/Projektplänen und Bewertung von Fragen der Durchführbarkeit.

Entwickeln von Lösungen
  • Lösungen für Informationsfragen finden

    Analyse des Informationsbedarfs und der Herausforderungen bei der Entwicklung wirksamer technologischer Lösungen.

Anwerbung und Einstellung
  • Mitarbeiter einstellen

    Einstellung neuer Mitarbeiter durch Festlegen des Aufgabenbereichs, Ausschreiben der Stelle, Führen von Bewerbungsgesprächen und Auswählen der Mitarbeiter gemäß den Unternehmensrichtlinien und gesetzlichen Vorschriften.

Zusammenarbeit mit anderen, um Bedürfnisse zu ermitteln
  • Informationsbedarf ermitteln

    Kommunikation mit Kunden oder Nutzern, um festzustellen, welche Informationen sie benötigen und mit welchen Mitteln sie diese abrufen können.

Allgemeine Unterstützung von Menschen
  • Kunden/Kundinnen betreuen

    Ermitteln und Verstehen der Kundenbedürfnisse. Kommunikation und Zusammenarbeit mit Interessenträgern bei der Konzeption, Förderung und Evaluierung von Dienstleistungen.

Fähigkeits-DNA

Fähigkeits-DNA

Arbeitspersönlichkeitsmerkmale und Werte, die diese Rolle definieren

Schlüsselmerkmale, die Sie brauchen
Integrität Zuverlässigkeit Selbstkontrolle Stressresistenz Anerkennung Zusammenarbeit Leistung Anpassungsfähigkeit/Flexibilität Unabhängigkeit Analytisches Denken Fürsorge für andere Vielfalt Leistung/Anstrengung Führung Innovation Soziale Orientierung
Wichtige Belohnungen, die Sie erwarten können
LeistungArbeitsbedingu…AnerkennungBeziehungenUnterstützungUnabhängigkeit
Karriereentwicklung

Entwicklungspfade & ähnliche Rollen

Erkunden Sie typische Karrierepfade, angrenzende Fähigkeiten und ähnliche Rollen, um Ihren nächsten Schritt zu planen.

Häufige Fragen

Häufig gestellte Fragen

Welche Kenntnisse und Fähigkeiten sind besonders wichtig für Informationsmanager/Informationsmanagerinnen?
Neben fundierten Kenntnissen in der Informationsverarbeitung und Datenbankmanagement sind analytische Fähigkeiten, Kommunikationsstärke und die Fähigkeit zur Problemlösung unerlässlich. Ein Verständnis für Informationsarchitektur und -sicherheit ist ebenfalls von Vorteil.
Welche Karrieremöglichkeiten gibt es nach dem Einstieg als Informationsmanager/Informationsmanagerin?
Mit zunehmender Erfahrung können Sie sich auf bestimmte Bereiche spezialisieren, beispielsweise auf Informationsarchitektur, Datenmanagement oder Wissensmanagement. Mögliche Weiterentwicklungspfade sind beispielsweise die Leitung von Informationsmanagement-Teams oder die Übernahme von Projektverantwortung.
Welche Rolle spielen die Key Work Styles und Work Values in dieser Position?
Die genannten Work Styles (z.B. Detailorientierung, Organisationstalent, strukturierte Arbeitsweise) und Work Values (z.B. Präzision, Effizienz, Verantwortung) sind entscheidend für den Erfolg in dieser Position. Sie beschreiben, wie Informationsmanager/Informationsmanagerinnen typischerweise arbeiten und welche Werte ihnen wichtig sind.
Informationsmanager/Informationsmanagerin — wie hoch ist die Vergütung in den USA?
67.310 US-Dollar im Jahr im Median, Stand 2025-05. Die Medianwerte der Bundesstaaten reichen von 27.040 bis 93.300 US-Dollar. Quelle: US Bureau of Labor Statistics. Die Zahl beschreibt die Vereinigten Staaten und ist keine Prognose für Europa.
Informationsmanager/Informationsmanagerin — ist das ein reglementierter Beruf?
Er ist in 9 europäischen Ländern als reglementierter Beruf geführt: Niederlande, Rumänien, Kroatien, Slowenien und 5 weitere. Das niedrigste dort geforderte Qualifikationsniveau ist EQR 6. Wo ein Beruf reglementiert ist, muss ein anderswo erworbener Abschluss vor der Ausübung formell anerkannt werden. Quelle: EU-Datenbank der reglementierten Berufe.