Informationsmanager/Informationsmanagerin
Wichtige Fakten
Als Informationsmanager/Informationsmanagerin sorgen Sie dafür, dass Informationen für Menschen leicht zugänglich sind. Sie gestalten und verwalten Systeme, die den effizienten Zugriff auf Wissen ermöglichen und somit wichtige Entscheidungsgrundlagen schaffen.
Informationsmanager/Informationsmanagerinnen arbeiten in öffentlichen oder privaten Organisationen und sind dafür verantwortlich, Informationssysteme zu konzipieren, zu implementieren und zu pflegen. Ihre Arbeit basiert auf fundiertem theoretischen und praktischem Wissen über die Speicherung, den Abruf und die Übermittlung von Informationen. Sie analysieren Informationsbedarfe, entwickeln Lösungen zur Informationsbereitstellung und stellen sicher, dass Informationen korrekt, aktuell und für die jeweiligen Nutzer verständlich sind. Die Rolle erfordert sowohl technisches Verständnis als auch ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten.
- • Analyse von Informationsbedarfen und Entwicklung von Konzepten zur Informationsbereitstellung.
- • Konzeption, Implementierung und Wartung von Informationssystemen und Datenbanken.
- • Sicherstellung der Datenqualität und -integrität.
Wo dieser Beruf gefragt ist
Gemeldeter Arbeitskräftemangel und -überschuss, nach Jahr. Veröffentlicht für Berufsgruppen, nicht für einzelne Stellenbezeichnungen.
Kräftigere Farbe: in mehr aufeinanderfolgenden Jahren gleich gemeldet.
Die Zahlen gelten für Juristen, Sozialwissenschaftler und Kulturberufe — 186 Berufe einschließlich dieses.
Mangel: Czechia.
Längster anhaltender Mangel: Luxembourg, 2 Jahre.
Wählen Sie ein Gebiet auf der Karte, um dessen Zahlen zu sehen.
Über diese Quelle›
Quelle: ELA/EURES, Arbeitskräftemangel und -überschuss. Die Angaben werden auf Ebene der Berufsgruppe veröffentlicht und decken Europa ab. Die Ausgaben unterscheiden sich im Aufbau des Anhangs und in der Länderabdeckung, sodass eine Veränderung zwischen zwei Jahren nicht immer eine Veränderung des Arbeitsmarkts bedeutet. Grau dargestellte Länder wurden nicht gemeldet — das ist nicht dasselbe wie ein ausgeglichener Markt.
What these words mean
The four things this section reports
- Reported demand
- Whether employers report needing people in this job — a judgement published by a national or EU body, not a count.
- Where it is heading
- Which way employment in this job is expected to move over the coming years, from an official projection.
- Openings
- Roughly how many openings arise — from growth and from people leaving the job.
- Typical pay
- What people in this job typically earn where the source publishes it. Blank does not mean unpaid; it means nobody publishes it for that place.
A measure is left out when nobody publishes it for that place, rather than shown as zero.
Which way the market leans for you
- In your favour
- More openings than people looking — employers are competing for candidates.
- Balanced
- Openings and candidates are roughly matched.
- Competitive
- More people looking than openings — expect to compete.
- Mixed evidence
- Sources disagree, or the same occupation group is short in one part and oversupplied in another.
Every source resolves to one of these four, so there is a single vocabulary to learn. What differs is the evidence behind it, which is printed underneath each verdict — a measured ratio of openings to jobseekers, or an assessment published by a national body.
How this job compares with other jobs in the same country
- Strong
- Among the strongest in that country
- Good
- Stronger than most jobs in that country
- Mixed
- About typical for that country
- Weak
- Weaker than most jobs in that country
This is a rank within one country, not a score you can carry across borders — the registers behind two countries count different people, so the same number means different things in each. It is also why a job can be among the strongest in a country and still show as Competitive: it leads the field in a market that is crowded overall.
Where these come from
Every figure is published by a national statistics office, a public employment service or an EU body, and each card names its source and the period it covers. Some places are counted monthly, others assessed once or twice a year, so two places on the same map can be describing different moments — the date is always shown.
None of this predicts one person's chances. It describes a market.
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KönnteInformationsmanager/Informationsmanagerinzu Ihnen passen?
Beantworten Sie drei kurze Fragen. Hierbei handelt es sich nicht um eine vollständige Bewertung, sondern um einen Vorgeschmack, der Ihnen bei der Entscheidung helfen soll, ob Sie Ihr Profil vergleichen möchten.
Machen Ihnen Aufgaben Spaß, dieIntegritäterfordern?
Machen Ihnen Aufgaben Spaß, dieZuverlässigkeiterfordern?
Machen Ihnen Aufgaben Spaß, dieBeziehungenerfordern?
Zukunftsaussichten für Informationsmanager/Informationsmanagerin
The outlook for Informationsmanager/Informationsmanagerin reflects a balanced mix of automation exposure and durable, human-led work.
Wie werden diese Ergebnisse berechnet?
Der Resilienzwert (0–100) schätzt, wie strukturell geschützt dieser Beruf vor Automatisierung und KI-Störungen ist, basierend auf der Aufgabenanalyse. Höhere Werte bedeuten mehr Aufgaben, die menschliches Urteilsvermögen erfordern. KI-Exposition zeigt den geschätzten Prozentsatz der Arbeitsstunden, die aktuelle KI-Fähigkeiten betreffen könnten. Dies sind modellbasierte strukturelle Indikatoren, keine Vorhersagen zur individuellen Jobsicherheit.
Wie könnte sichInformationsmanager/Informationsmanagerinändern, wenn die KI-Einführung zunimmt?
Mehrere Aufgabenbereiche könnten sich in Richtung KI-gestützter Arbeitsabläufe verlagern, sodass Umschulungen immer wichtiger werden.
Illustratives Szenario auf Basis der Automatisierbarkeit von Aufgaben — keine Prognose. Werte werden gerundet, je weiter Sie in die Zukunft blicken.
Wie könnte sichInformationsmanager/Informationsmanagerinändern, wenn die KI-Einführung zunimmt?
Mehrere Aufgabenbereiche könnten sich in Richtung KI-gestützter Arbeitsabläufe verlagern, sodass Umschulungen immer wichtiger werden.
Illustratives Szenario auf Basis der Automatisierbarkeit von Aufgaben — keine Prognose. Werte werden gerundet, je weiter Sie in die Zukunft blicken.
Wie KI diese Rolle verändern kann
Deterministische, modellbasierte Interpretation aktueller Rollensignale – keine Garantie für Ersatz.
Was noch immer von den Menschen abhängt
- Kunden/Kundinnen betreuen
- kooperieren, um Informationsprobleme zu lösen
- Lösungen für Informationsfragen finden
Wo KI zum Co-Piloten werden kann
- Projektpläne beurteilen
- Informationssysteme analysieren
- Informationsbedarf ermitteln
Aufgaben, die am stärksten der Automatisierung ausgesetzt sind
- digitale Bibliotheken verwalten
- Data-Mining durchführen
- Hilfen für den Zugriff auf Informationen betreuen
Vitale Signale & KI-Vektoren
KI-Belichtungsvektoren
0-100%Exposition gegenüber KI-gestützter Analyse, Mustererkennung und Aufgaben der prädiktiven Modellierung
Exposition gegenüber Inhaltsgenerierung, kreativer Augmentierung und Tools für große Sprachmodelle
Exposition gegenüber Workflow-Automatisierung, Entscheidungsunterstützungssoftware und Prozessdigitalisierung
Exposition gegenüber physischer Automatisierung, Robotik und sensorgesteuerter Aufgabenverlagerung
Technische Details
NexFuture v3.0 schätzt die Automatisierungsexposition direkt aus den wesentlichen ESCO-Kompetenzgruppen, gewichtet nach Kompetenzmasse und kalibriert anhand von Experten-Ankern. Werte sind probabilistische Schätzungen, keine Garantien. Vollständige Details finden Sie im NexFuture-Methodik-Whitepaper.
Misst die Automatisierungsexposition. Sie misst weder Gehalt noch Nachfrage noch die Zahl der Stellen in Ihrer Nähe.
Was Menschen in dieser Rolle normalerweise tun
Management und Unternehmertum
Ein typischer Tag alsInformationsmanager/Informationsmanagerin
09 09:00 · Morgen Informationssysteme analysieren
10 10:30 · Vormittags kooperieren, um Informationsprobleme zu lösen
12 12:00 · Mittag organisatorische Informationsziele entwickeln
14 14:00 · Nachmittag Data-Mining durchführen
15 15:30 · Am späten Nachmittag Daten verwalten
17 17:00 · Zusammenfassung digitale Bibliotheken verwalten
Die Reihenfolge der Aufgaben dient der Veranschaulichung. Einzelne Tage variieren.
-
Bewertung der Datenqualität
Aufdeckung von Datenproblemen mithilfe von Qualitätsindikatoren, Messwerten und Metriken, um unter Berücksichtigung von Datenqualitätskriterien Strategien für die Datenbereinigung und die Datenanreicherung zu planen.
-
Nachhaltigkeit von Unternehmen
Geschäftsstrategie, bei der ein langfristiges, nachhaltiges Wachstum angestrebt wird, wobei ökologische, wirtschaftliche und soziale Aspekte die drei Hauptsäulen bilden.
- Urheberrecht
- Wissensbasis
-
digitale Bibliotheken verwalten
Für den dauerhaften Zugang digitale Inhalte sammeln, verwalten und aufbewahren und anvisierten Nutzergruppen spezielle Such- und Abruffunktionen anbieten.
-
Data-Mining durchführen
Exploration großer Datenmengen zur Ermittlung von Mustern mithilfe von Statistiken, Datenbanksystemen oder künstlicher Intelligenz, verständlich Darstellung der Informationen.
-
Informationsnormen entwickeln
Normen oder Anforderungen entwickeln, die aufgrund der Berufserfahrung einheitliche technische Kriterien, Methoden, Verfahren und Praktiken im Informationsmanagement festlegen.
-
organisatorische Informationsziele entwickeln
Entwickeln und Auslegen organisatorischer Informationsziele, Schaffen spezifischer Strategien und Verfahren.
-
Hilfen für den Zugriff auf Informationen betreuen
Entwicklung und Pflege von Hilfen für den Zugriff auf Informationen wie Datenbanken, digitale Bibliografien, Webseiten, Softwareprogramme und Online-Tutorials.
-
Daten verwalten
Verwalten aller Arten von Datenressourcen über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg durch Erstellung von Datenprofilen, Parsing, Standardisierung, Identitätsauflösung, Bereinigung, Erweiterung und Prüfung von Daten. Sicherstellen, dass die Daten für den jeweiligen Zweck geeignet sind, mithilfe spezieller IKT-Instrumente zur Erfüllung der Kriterien für die Datenqualität.
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Projektpläne beurteilen
Beurteilung von Vorschlägen/Projektplänen und Bewertung von Fragen der Durchführbarkeit.
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Lösungen für Informationsfragen finden
Analyse des Informationsbedarfs und der Herausforderungen bei der Entwicklung wirksamer technologischer Lösungen.
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Mitarbeiter einstellen
Einstellung neuer Mitarbeiter durch Festlegen des Aufgabenbereichs, Ausschreiben der Stelle, Führen von Bewerbungsgesprächen und Auswählen der Mitarbeiter gemäß den Unternehmensrichtlinien und gesetzlichen Vorschriften.
-
Informationsbedarf ermitteln
Kommunikation mit Kunden oder Nutzern, um festzustellen, welche Informationen sie benötigen und mit welchen Mitteln sie diese abrufen können.
-
Kunden/Kundinnen betreuen
Ermitteln und Verstehen der Kundenbedürfnisse. Kommunikation und Zusammenarbeit mit Interessenträgern bei der Konzeption, Förderung und Evaluierung von Dienstleistungen.
Fähigkeits-DNA
Arbeitspersönlichkeitsmerkmale und Werte, die diese Rolle definieren
Finden Sie heraus, ob diese Rolle zu Ihrer Karriere-DNA passt
Nehmen Sie an der kostenlosen Karriere-DNA-Bewertung teil, um zu sehen, wieInformationsmanager/Informationsmanagerinzu Ihren Interessen, Ihrem Arbeitsstil und Ihrem zukünftigen Weg passt. In weniger als 10 Minuten erhalten Sie ein personalisiertes Fit-Signal und einen Fahrplan für die nächsten Schritte.
Entwicklungspfade & ähnliche Rollen
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Wo passtInformationsmanager/Informationsmanagerin?
Ähnlichkeitswerte basierend auf Kompetenzüberschneidungen aus ESCO-Daten.
Archivar/Archivarin
19% ÄhnlichkeitBibliotheksassistent/Bibliotheksassistentin
17% ÄhnlichkeitBibliothekar/Bibliothekarin
15% ÄhnlichkeitBibliotheksleiter/Bibliotheksleiterin
10% ÄhnlichkeitInformations- und Wissensmanager/Informations- und Wissensmanagerin (IKT)
9% ÄhnlichkeitLeiter des Kundendienstes/Leiterin des Kundendienstes
6% ÄhnlichkeitHäufig gestellte Fragen
- Welche Kenntnisse und Fähigkeiten sind besonders wichtig für Informationsmanager/Informationsmanagerinnen?
- Neben fundierten Kenntnissen in der Informationsverarbeitung und Datenbankmanagement sind analytische Fähigkeiten, Kommunikationsstärke und die Fähigkeit zur Problemlösung unerlässlich. Ein Verständnis für Informationsarchitektur und -sicherheit ist ebenfalls von Vorteil.
- Welche Karrieremöglichkeiten gibt es nach dem Einstieg als Informationsmanager/Informationsmanagerin?
- Mit zunehmender Erfahrung können Sie sich auf bestimmte Bereiche spezialisieren, beispielsweise auf Informationsarchitektur, Datenmanagement oder Wissensmanagement. Mögliche Weiterentwicklungspfade sind beispielsweise die Leitung von Informationsmanagement-Teams oder die Übernahme von Projektverantwortung.
- Welche Rolle spielen die Key Work Styles und Work Values in dieser Position?
- Die genannten Work Styles (z.B. Detailorientierung, Organisationstalent, strukturierte Arbeitsweise) und Work Values (z.B. Präzision, Effizienz, Verantwortung) sind entscheidend für den Erfolg in dieser Position. Sie beschreiben, wie Informationsmanager/Informationsmanagerinnen typischerweise arbeiten und welche Werte ihnen wichtig sind.
- Informationsmanager/Informationsmanagerin — wie hoch ist die Vergütung in den USA?
- 67.310 US-Dollar im Jahr im Median, Stand 2025-05. Die Medianwerte der Bundesstaaten reichen von 27.040 bis 93.300 US-Dollar. Quelle: US Bureau of Labor Statistics. Die Zahl beschreibt die Vereinigten Staaten und ist keine Prognose für Europa.
- Informationsmanager/Informationsmanagerin — ist das ein reglementierter Beruf?
- Er ist in 9 europäischen Ländern als reglementierter Beruf geführt: Niederlande, Rumänien, Kroatien, Slowenien und 5 weitere. Das niedrigste dort geforderte Qualifikationsniveau ist EQR 6. Wo ein Beruf reglementiert ist, muss ein anderswo erworbener Abschluss vor der Ausübung formell anerkannt werden. Quelle: EU-Datenbank der reglementierten Berufe.