Gesundheitspsychologe/Gesundheitspsychologin
Schnappschuss
Gesundheitspsychologen befassen sich mit verschiedenen Aspekten gesundheitsbezogenen Verhaltens von Einzelpersonen und Gruppen. Durch Beratungsdienste helfen sie außerdem, Krankheiten vorzubeugen, und fördern gesunde Verhaltensweisen. Auf der Grundlage der Forschungsergebnisse, Theorien, Methoden und Techniken der Psychologie tragen sie zur Entwicklung von Maßnahmen und Projekten zur Gesundheitsförderung wahr. Außerdem erforschen sie gesundheitsbezogene Themen, um die Gesundheitspolitik zu beeinflussen.
Gesundheitspsychologen/Gesundheitspsychologinnen arbeiten an der Schnittstelle von Psychologie und Gesundheitswesen. Ihre Aufgaben sind vielfältig und umfassen die Beratung von Einzelpersonen und Gruppen, die Entwicklung und Umsetzung von Gesundheitsförderungsprogrammen sowie die Durchführung von Forschungsprojekten. Sie analysieren gesundheitsbezogene Verhaltensweisen, identifizieren Risikofaktoren und entwickeln wirksame Interventionen, um die Gesundheit zu verbessern und Krankheiten zu verhindern. Im strategischen Führungskreis tragen Sie maßgeblich zur Gestaltung von Gesundheitsstrategien und -richtlinien bei.
- • Durchführung von Einzel- und Gruppengesprächen zur Förderung gesunder Verhaltensweisen und zur Prävention von Krankheiten.
- • Entwicklung und Evaluation von Gesundheitsförderungsprogrammen und -kampagnen, basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen.
- • Durchführung von Forschungsprojekten zu gesundheitsbezogenen Themen und Analyse von Daten zur Ableitung von Handlungsempfehlungen.
Wo dieser Beruf gefragt ist
Gemeldeter Arbeitskräftemangel und -überschuss, nach Jahr. Veröffentlicht für Berufsgruppen, nicht für einzelne Stellenbezeichnungen.
Die Zahlen gelten für Juristen, Sozialwissenschaftler und Kulturberufe — 186 Berufe einschließlich dieses.
Mangel: Dänemark, Estland, Finnland, Italien und 7 weitere.
Längster anhaltender Mangel: Estland, 4 Jahre.
Wählen Sie ein Gebiet auf der Karte, um dessen Zahlen zu sehen.
Über diese Quelle›
Quelle: ELA/EURES, Arbeitskräftemangel und -überschuss. Die Angaben werden auf Ebene der Berufsgruppe veröffentlicht und decken Europa ab. Die Ausgaben unterscheiden sich im Aufbau des Anhangs und in der Länderabdeckung, sodass eine Veränderung zwischen zwei Jahren nicht immer eine Veränderung des Arbeitsmarkts bedeutet. Grau dargestellte Länder wurden nicht gemeldet — das ist nicht dasselbe wie ein ausgeglichener Markt.
Was diese Begriffe bedeuten
Die vier Dinge, über die dieser Abschnitt berichtet
- Gemeldete Nachfrage
- Ob Arbeitgeber melden, dass sie für diesen Beruf Arbeitskräfte benötigen – eine Einschätzung, die von einer nationalen oder einer EU-Stelle veröffentlicht wird, keine Anzahl.
- Wohin es sich entwickelt
- In welche Richtung sich die Beschäftigung in diesem Beruf in den kommenden Jahren voraussichtlich entwickelt, ausgehend von einer amtlichen Prognose.
- Offene Stellen
- Wie viele Offene Stellen ungefähr entstehen – durch Wachstum und dadurch, dass Menschen den Beruf verlassen.
- Übliche Vergütung
- Was Menschen in diesem Beruf normalerweise verdienen, sofern die Quelle dies veröffentlicht. Eine fehlende Angabe bedeutet nicht, dass die Arbeit unbezahlt ist, sondern dass niemand diesen Wert für den betreffenden Ort veröffentlicht.
Ein Maß wird weggelassen, wenn niemand es für den betreffenden Ort veröffentlicht, statt es als null anzuzeigen.
Welche Tendenz der Markt für Sie zeigt
- Zu Ihren Gunsten
- Mehr offene Stellen als Suchende — Arbeitgeber konkurrieren um Bewerberinnen und Bewerber.
- Ausgeglichen
- Offene Stellen und Suchende halten sich in etwa die Waage.
- Umkämpft
- Mehr Suchende als offene Stellen — rechnen Sie mit Konkurrenz.
- Widersprüchliche Hinweise
- Die Quellen widersprechen sich, oder dieselbe Berufsgruppe ist in einer Region knapp und in einer anderen im Überangebot.
Jede Quelle ordnet die Ergebnisse einem dieser vier Begriffe zu, damit es eine einheitliche Begrifflichkeit gibt. Was sich unterscheidet, sind die zugrunde liegenden Nachweise. Diese stehen unter jeder Einschätzung: ein gemessenes Verhältnis von Offenen Stellen zu Arbeitssuchenden oder eine von einer nationalen Stelle veröffentlichte Bewertung.
Wie dieser Beruf im Vergleich zu anderen Berufen im selben Land abschneidet
- Stark
- Zu den stärksten in that country
- Gut
- Stärker als die meisten Berufe in that country
- Gemischt
- Etwa typisch für that country
- Schwach
- Schwächer als die meisten Berufe in that country
Dies ist ein Rang innerhalb eines Landes, keine Bewertung, die Sie über Grenzen hinweg vergleichen können – die Register hinter zwei Ländern erfassen unterschiedliche Menschen, daher bedeutet dieselbe Zahl in jedem Land etwas anderes. Das erklärt auch, warum ein Beruf in einem Land die Einstufung Stark erhalten und dennoch als Umkämpft angezeigt werden kann: Er führt in einem insgesamt stark umkämpften Arbeitsmarkt.
Woher diese Angaben stammen
Jede Zahl wird von einem nationalen Statistikamt, einer öffentlichen Arbeitsverwaltung oder einer EU-Stelle veröffentlicht. Jede Karte nennt außerdem ihre Quelle und den Zeitraum, auf den sie sich bezieht. Manche Orte werden monatlich erfasst, andere ein- oder zweimal jährlich bewertet. Deshalb können zwei Orte auf derselben Karte unterschiedliche Zeitpunkte beschreiben – das Datum wird immer angezeigt.
Nichts davon sagt die Chancen einer einzelnen Person voraus. Es beschreibt einen Arbeitsmarkt.
Gemeldete Nachfrage · Übliche Vergütung · Wohin es sich entwickelt (Deutschland, Österreich, Schweiz, Niederlande, Belgien, Dänemark)
| Gemeldete Nachfrage | Übliche Vergütung | Wohin es sich entwickelt | |
|---|---|---|---|
| Deutschland | Nicht gemeldet | — | +6% 2023–2035 · Cedefop 2026 * |
| Österreich | Nicht gemeldet | — | +20,7% 2023–2035 · Cedefop 2026 * |
| Schweiz | Mangel gemeldet ELA/EURES 2022 * | — | −6,4% 2023–2035 · Cedefop 2026 * |
| Niederlande | Mangel gemeldet ELA/EURES 2025 * | — | +7,3% 2023–2035 · Cedefop 2026 * |
| Belgien | Überangebot gemeldet ELA/EURES 2025 * | — | +1% 2023–2035 · Cedefop 2026 * |
| Dänemark | Mangel gemeldet ELA/EURES 2025 * | — | +24,3% 2023–2035 · Cedefop 2026 * |
* Veröffentlicht für Berufsgruppen, nicht für einzelne Stellenbezeichnungen.
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Zukunftsaussichten für Gesundheitspsychologe/Gesundheitspsychologin
Die Zukunftsaussichten für Gesundheitspsychologe/Gesundheitspsychologin sind außergewöhnlich stabil. Während KI-Tools bei täglichen Aufgaben helfen werden, beruht der Kern dieser Rolle auf menschlichem Urteilsvermögen, was zu einem hohen Widerstandskraft-Score von 74% führt.
Wie werden diese Ergebnisse berechnet?
Der Resilienzwert (0–100) schätzt, wie strukturell geschützt dieser Beruf vor Automatisierung und KI-Störungen ist, basierend auf der Aufgabenanalyse. Höhere Werte bedeuten mehr Aufgaben, die menschliches Urteilsvermögen erfordern. KI-Exposition zeigt den geschätzten Prozentsatz der Arbeitsstunden, die aktuelle KI-Fähigkeiten betreffen könnten. Dies sind modellbasierte strukturelle Indikatoren, keine Vorhersagen zur individuellen Jobsicherheit.
Wie könnte sich Gesundheitspsychologe/Gesundheitspsychologin ändern, wenn die KI-Einführung zunimmt?
Menschliches Urteilsvermögen, Vertrauen und Kontext bleiben starke Beschützer dieser Rolle.
Illustratives Szenario auf Basis der Automatisierbarkeit von Aufgaben — keine Prognose. Werte werden gerundet, je weiter Sie in die Zukunft blicken.
Menschliches Urteilsvermögen, Vertrauen und Kontext bleiben starke Beschützer dieser Rolle.
Illustratives Szenario auf Basis der Automatisierbarkeit von Aufgaben — keine Prognose. Werte werden gerundet, je weiter Sie in die Zukunft blicken.
Modellbasierte Schätzung. Nutzen Sie es als Planungssignal, nicht als Garantie.
Vergleichen Sie dies mit Ihrem Profil
Wie KI diese Rolle verändern kann
Deterministische, modellbasierte Interpretation aktueller Rollensignale – keine Garantie für Ersatz.
Was noch immer von den Menschen abhängt
- psychotherapeutische Behandlung verschreiben
- kognitive Techniken in der Verhaltenstherapie anwenden
- zur Kontinuität der medizinischen Versorgung beitragen
Wo KI zum Co-Piloten werden kann
- psychologische Gesundheitsmaßnahmen evaluieren
- E-Health-Anwendungen und mobile Gesundheitstechnologien einsetzen
- klinische Analysetechniken verwenden
Aufgaben, die am stärksten der Automatisierung ausgesetzt sind
- umfangreiches Datenmaterial im Gesundheitswesen analysieren
- die Daten von Nutzern/Nutzerinnen des Gesundheitssystems verwalten
Vitale Signale & KI-Vektoren
KI-Belichtungsvektoren
0-100%Exposition gegenüber Inhaltsgenerierung, kreativer Augmentierung und Tools für große Sprachmodelle
Exposition gegenüber KI-gestützter Analyse, Mustererkennung und Aufgaben der prädiktiven Modellierung
Exposition gegenüber Workflow-Automatisierung, Entscheidungsunterstützungssoftware und Prozessdigitalisierung
Exposition gegenüber physischer Automatisierung, Robotik und sensorgesteuerter Aufgabenverlagerung
Technische Details
NexFuture v3.0 schätzt die Automatisierungsexposition direkt aus den wesentlichen ESCO-Kompetenzgruppen, gewichtet nach Kompetenzmasse und kalibriert anhand von Experten-Ankern. Werte sind probabilistische Schätzungen, keine Garantien. Vollständige Details finden Sie im NexFuture-Methodik-Whitepaper.
Misst die Automatisierungsexposition. Sie misst weder Gehalt noch Nachfrage noch die Zahl der Stellen in Ihrer Nähe.
Was Menschen in dieser Rolle normalerweise tun
Gesundheitswesen und menschliche Dienstleistungen
Ein typischer Tag als Gesundheitspsychologe/Gesundheitspsychologin
09 09:00 · Morgen Bewertungsstrategien für die psychische Gesundheit bereitstellen
10 10:30 · Vormittags Gesundheitsberatung anbieten
12 12:00 · Mittag gesundheitsschädigendes Verhalten analysieren
14 14:00 · Nachmittag Prozesse, die die Gesundheitsversorgung beeinflussen, analysieren
15 15:30 · Am späten Nachmittag psychologische Maßnahmen anwenden
17 17:00 · Zusammenfassung zu gesundem Verhalten ermutigen
Die Reihenfolge der Aufgaben dient der Veranschaulichung. Einzelne Tage variieren.
Was Sie für diese Arbeit brauchen
Die Fähigkeiten, das Wissen und die Tools, die diese Rolle erfordert – sowie die Eigenschaften und Vorteile, die damit einhergehen.
-
zu gesundem Verhalten ermutigen
Fördern der Annahme gesunder Verhaltensweisen wie körperliche Bewegung, gesunde Ernährung, Mundhygiene, Gesundheitskontrollen und Vorsorgeuntersuchungen.
-
politische Entscheidungsträger über die Herausforderungen des Gesundheitswesens informieren
Bereitstellen hilfreicher Informationen im Zusammenhang mit Gesundheitsberufen, um sicherzustellen, dass politische Entscheidungen im Interesse der Gemeinschaften getroffen werden.
-
politische Entscheidungsträger im Gesundheitswesen beraten
Politischen Entscheidungsträgern/-innen, Leistungserbringern/-innen und Erziehern/-innen Forschungsergebnisse vorstellen, um Verbesserungen im Bereich der öffentlichen Volksgesundheit zu fördern.
-
gesundheitspsychologische Beratung anbieten
Gesundheitspsychologische fachliche Beurteilung, Berichte und Ratschläge in Bezug auf das gesundheitsbezogene Risikoverhalten und seine Ursachen anbieten.
-
Nutzern/Nutzerinnen des Gesundheitssystems bei der Entwicklung sozialer Wahrnehmungsfähigkeit helfen
Bereitstellung von Strategien und Unterstützung für Nutzer/innen des Gesundheitssystems mit sozialen Schwierigkeiten. Unterstützung dabei, das verbale und nonverbale Verhalten und Handeln anderer zu verstehen. Stärkung ihres Selbstvertrauens in sozialen Situationen.
-
Patienten/Patientinnen über Einwilligung nach Aufklärung beraten
Sicherstellen, dass Patienten/Kunden umfassend über Risiken und Nutzen vorgeschlagener Behandlungen informiert werden, damit sie ihre Einwilligung nach Aufklärung geben können, sowie Einbeziehen von Patienten/Kunden in den Prozess ihrer Versorgung und Behandlung.
-
über psychische Gesundheit informieren
Aufklärung von Personen aller Altersgruppen und Gesellschaftsschichten über die gesundheitsfördernden Aspekte des individuellen Verhaltens, Beratung von Institutionen zu den persönlichen, sozialen und strukturellen Faktoren der körperlichen und psychischen Gesundheit.
-
Patienten/Patientinnen dabei unterstützen, ihre Krankheit zu verstehen
Unterstützung der Selbsterfahrung von Nutzern/Nutzerinnen des Gesundheitssystems, damit sie ihren Zustand besser einschätzen können, für ihre Stimmungen, Gefühle, Gedanken und Verhaltensweisen sowie deren Ursprünge sensibilisiert werden und diese besser steuern können. Unterstützung der Nutzer/Nutzerinnen des Gesundheitssystems dabei, sich Problemen und Schwierigkeiten mit größerer Widerstandskraft zu stellen.
-
mit Nutzern/Nutzerinnen des Gesundheitssystems umgehen
Kommunikation mit den Kunden und ihren Pflegepersonen mit Zustimmung des Patienten und unter Wahrung der Vertraulichkeit, um sie über die Fortschritte der Kunden und Patienten zu informieren.
-
Beratung zur gesundheitspsychologischen Behandlung anbieten
Beratung zu Behandlungsmöglichkeiten für Einzelpersonen und Gruppen aller Altersstufen in Bezug auf Verhaltensweisen, die die seelische Gesundheit gefährden, z. B. in den Bereichen Ernährung, Bewegung, Drogenmissbrauch und Stressbewältigung.
-
kontextspezifische klinische Kompetenzen anwenden
Professionelle und faktengestützte Bewertung, Zielsetzung, Intervention und Einschätzung der Klienten im Rahmen des eigenen klinischen Tätigkeitsbereichs unter Berücksichtigung ihrer Entwicklungs- und kontextuellen Geschichte.
-
Gesundheitsberatung anbieten
Anbieten von Gesundheitsberatung, Schulung und Coaching für Menschen aller Altersstufen, Gruppen und Organisationen.
-
gesundheitspsychologische Analysen anbieten
Beratung von Unternehmen und Einrichtungen in Bezug auf Gesundheitsbedingungen, Maßnahmen zur Gesundheitsförderung, Gesundheitsversorgung und Rehabilitation durch das Angebot gesundheitspsychologischer Analysen.
-
kognitive Techniken in der Verhaltenstherapie anwenden
Anwenden kognitiver Techniken in der Verhaltenstherapie bei denjenigen, deren Behandlung kognitive Umschulungsmaßnahmen beinhaltet, wobei dysfunktionale Emotionen, fehlangepasste Verhaltensweisen und kognitive Prozesse und Inhalte durch eine Vielzahl systematischer Verfahren behandelt werden.
-
psychologische Maßnahmen anwenden
Anwendung psychologischer Maßnahmen bei Personen aller Altersstufen und Gruppen in Bezug auf das Gesundheitsverhalten, insbesondere im Hinblick auf gesundheitsbezogenes Risikoverhalten, z. B. Ernährung, sportliche Betätigung, Rauchen, einschließlich Beratung zur Förderung und Bewahrung der Gesundheit und Prävention von Gesundheitsrisiken, unter Berücksichtigung von Freizeit und Arbeit.
-
psychologische Aspekte von Erkrankungen analysieren
Analysieren der psychologischen Auswirkungen von Erkrankungen auf Patienten, Bezugspersonen und Pflegende sowie Fördern der Selbstorganisation durch psychologische Interventionen, um Patienten dabei zu unterstützen, mit Schmerzen oder Krankheit umzugehen, ihre Lebensqualität zu verbessern und die Auswirkungen von Einschränkungen und Behinderungen zu mindern.
-
psychologische Tests interpretieren
Deutung psychologischer Tests, um Rückschlüsse auf die Intelligenz, Leistungen, Interessen und Persönlichkeit des Patienten/der Patientin zu ziehen.
-
Therapiesitzungen leiten
Arbeiten in Sitzungen mit Einzelpersonen oder Gruppen, um eine Therapie in einer kontrollierten Umgebung durchzuführen.
-
klinische Analysetechniken verwenden
Verwenden klinischer Argumentationstechniken und klinischer Beurteilungen bei Anwendung einer Reihe geeigneter Bewertungstechniken wie Beurteilung des geistigen Zustands, Diagnose, dynamische Formulierung und potenzielle Behandlungsplanung.
-
auf emotionale Muster testen
Erkennung von Mustern in den Emotionen von Personen anhand verschiedener Tests zur Untersuchung der Emotionsursachen.
-
psychologische Bewertungen vornehmen
Bewerten des Verhaltens und der Bedürfnisse eines Patienten durch Beobachtung und individuelle Gespräche, Durchführen und Interpretieren von psychometrischen und idiosynkratischen Tests.
-
gesundheitspsychologische Diagnosen anbieten
Analysieren von Personen und Personengruppen mithilfe gesundheitspsychologischer Methoden in Bezug auf verschiedene Aspekte des Gesundheitsverhaltens und seiner Ursachen.
-
Schadensrisiko von Nutzern/Nutzerinnen des Gesundheitssystems beurteilen
Beurteilen, ob die Nutzer/innen des Gesundheitswesens möglicherweise eine Gefahr für sich selbst oder für andere darstellen. Eingreifen, um das Risiko zu minimieren und Präventionsmethoden anwenden.
-
zur Kontinuität der medizinischen Versorgung beitragen
Zur koordinierten und kontinuierlichen medizinischen Versorgung beitragen.
-
ein Konzeptualisierungsmodell für die Therapie formulieren
Ausarbeitung eines personalisierten Behandlungsplans zusammen mit dem Betreffenden, Berücksichtigung der jeweiligen Bedürfnisse, Situation und Behandlungsziele für möglichst großen Therapieerfolg; Beachtung etwaiger persönlicher, sozialer und systembedingter Hürden, die die Behandlung beeinträchtigen könnten.
-
auf extreme Emotionen von Nutzern/Nutzerinnen des Gesundheitssystems reagieren
Entsprechende Reaktion, wenn ein Nutzer des Gesundheitssystems hypermanisch, panisch, extrem verzweifelt, aggressiv, gewalttätig oder suizidal reagiert unter Befolgung des entsprechenden Trainings bei der Arbeit in einem Umfeld, in dem Patienten regelmäßig extreme Emotionen durchlaufen.
-
klinischen Leitlinien folgen
Befolgen vereinbarter Protokolle und Leitlinien zur Unterstützung der medizinischen Praxis, die von Gesundheitseinrichtungen, Berufsverbänden, Behörden oder wissenschaftlichen Organisationen bereitgestellt wird.
-
organisatorische Leitlinien befolgen
Befolgen organisatorischer oder abteilungsspezifischer Standards und Leitlinien. Verstehen der Motive der Organisation und der allgemeinen Vereinbarungen sowie entsprechendes Handeln.
-
Inklusion vorantreiben
Fördern und Wahren der Vielfalt und Einstehen für die Gleichbehandlung von Frauen und Männern, Ethnien und Minderheiten im Unternehmen, um Diskriminierung zu verhindern und die Inklusion und ein positives Umfeld zu gewährleisten.
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Rechtsvorschriften im Zusammenhang mit der Praxis im Gesundheitswesen einhalten
Anwendung der von nationalen Berufsverbänden und Behörden anerkannten Qualitätsstandards für Risikomanagement, Sicherheitsverfahren, Patientenrückmeldungen, Vorsorgeuntersuchungen und Medizinprodukte in der täglichen Praxis.
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Rechtsvorschriften zum Gesundheitswesen einhalten
Einhaltung der regionalen und nationalen Gesundheitsvorschriften, die die Beziehungen zwischen Lieferanten, Kostenträgern, Anbietern der Gesundheitsbranche und Patienten/Patientinnen sowie die Erbringung von Gesundheitsdienstleistungen regeln.
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Sicherheit von Nutzern/Nutzerinnen des Gesundheitssystems gewährleisten
Sicherstellen, dass die Nutzer des Gesundheitssystems professionell, wirksam und sicher behandelt werden, indem die Methoden und Verfahren an die Bedürfnisse, Fähigkeiten oder Umstände des Nutzers angepasst werden.
-
auf sich verändernde Situationen im Gesundheitswesen reagieren
Umgang mit Druck und angemessenes und rechtzeitiges Reagieren auf unerwartete und sich rasch verändernde Situationen im Gesundheitswesen.
-
Aktivitäten zur Gesundheitsaufklärung leiten
Planung, Durchführung und Bewertung von Maßnahmen und Projekten zur Gesundheitsförderung in verschiedenen Bereichen, wie Kindergarten und Schule, Arbeitsplatz und Unternehmen, soziales Lebensumfeld und medizinische Grundversorgung, insbesondere im Rahmen von Projekten.
-
über Krankheitspräventionen informieren
Anbieten evidenzbasierter Beratung zur Vermeidung von Krankheiten, Aufklären und Beraten von Patienten und ihren Betreuern hinsichtlich der Prävention von Krankheiten und/oder Möglichkeiten zur Verbesserung ihres Umfelds und ihres Gesundheitszustands. Bereitstellen von Beratungsleistungen zur Ermittlung von Risiken, die zu Krankheiten führen, und Leisten von Unterstützung bei der Verbesserung der Widerstandsfähigkeit der Patienten durch gezielte Präventions- und Frühinterventionsstrategien.
-
Gesundheitserziehung anbieten
Bereitstellen evidenzbasierter Strategien zur Förderung einer gesunden Lebensweise sowie zur Prävention und Bewältigung von Krankheiten.
-
auf Verhaltensmuster testen
Erkennen der Verhaltensmuster von Einzelpersonen durch verschiedene Tests, um die Ursachen ihres Verhaltens zu verstehen.
-
gesundheitsschädigendes Verhalten analysieren
Untersuchung von Verhaltensweisen, die schädlich für die Gesundheit einer Person sein können, wie Rauchen, Drogenmissbrauch oder schlechte Ernährung. Anwendung psychologischer Theorien und Maßnahmen für die primäre Prävention und gesundheitsrelevante Verhaltensänderungen.
-
Bewertungsstrategien für die psychische Gesundheit bereitstellen
Bereitstellen von Bewertungsstrategien, methoden und -techniken für die psychische Gesundheit in spezifischen Tätigkeitsbereichen, wie Schmerz-, Krankheits- und Stressmanagement.
-
gesundheitspsychologische Konzepte anbieten
Entwicklung, Umsetzung und Bewertung gesundheitspsychologischer Konzepte.
Berichte über klinische Studien
Methoden, Bewertungspraktiken, Sammlung von Berechtigungsnachweisen und Stellungnahmen, die für die Erstellung klinischer Berichte erforderlich sind.
Evaluierung psychischer Leistung
Die Merkmale der Methoden zur Bewertung psychologischer Parameter.
Gesundheitspsychologie
Entwicklung, Umsetzung und Bewertung gesundheitspsychologischer Konzepte.
Notfallpsychologie
Methoden zur Bewältigung von Traumata oder Katastrophen.
psychologische Gesundheitsleistungen
Merkmale der psychologischen Gesundheitsleistungen im stationären und ambulanten Bereich.
psychologische Interventionen
Merkmale der Methoden und Verfahren zur Herbeiführung einer Veränderung des menschlichen Verhaltens.
Psychopathologie
Kriterien psychiatrischer Diagnosen, Verwendung des Systems zur Klassifikation der Krankheiten und Theorien der Psychopathologie. Indikatoren für funktionelle und organische Störungen sowie Arten der psychopharmakologischen Medikation.
Psychopharmakologie
Kenntnis der verschiedenen Auswirkungen, die Arzneimittel auf das Verhalten, die Stimmung und das Denken von Patienten oder Klienten haben können.
Therapie im Gesundheitswesen
Grundsätze, Methoden und Verfahren für die Diagnose, Behandlung und Rehabilitation körperlicher und mentaler Funktionsstörungen.
- Beratung
Gesundheitspsychologe: Wie Sie sich qualifizieren und wo Sie studieren können
Was normalerweise für die Qualifikation erforderlich ist: Bildungsniveau, wo es sich um einen reglementierten Beruf handelt und wo man studieren kann.
Bachelor oder gleichwertig
2.658 Studienprogramme in 30 Ländern vermitteln die Kernkompetenzen dieses Berufs. Außerdem gibt es 365 kurze Kurse, die jeweils eine einzelne Fähigkeit vermitteln.
Einige Beispiele, mit Unterricht in der Sprache dieser Seite:
BTB - Bildungswerk für therapeutische Berufe (ein Institut der BA GmbH) · Deutschland
Institut für Kommunikation und Gesundheit Bernhard Tille · Deutschland
Angezeigt: 3 von 3.023
Quellen
- 1. Source: Europass Qualification Dataset Register (European Commission)
- 2. Source: AMS Weiterbildungsdatenbank, Arbeitsmarktservice Österreich (weiterbildungsdatenbank.at). Data as at 27/09/2026.
Entwicklungspfade & ähnliche Rollen
Erkunden Sie typische Karrierepfade, angrenzende Fähigkeiten und ähnliche Rollen, um Ihren nächsten Schritt zu planen.
Wo passt Gesundheitspsychologe/Gesundheitspsychologin?
Ähnlichkeitswerte basierend auf Kompetenzüberschneidungen aus ESCO-Daten.
Für Organisationen
Die Daten auf dieser Seite für Ihre Schülerinnen und Schüler, Klientinnen und Klienten sowie Mitarbeitenden nutzen.
Häufig gestellte Fragen
Welche spezifischen Themenfelder können Gesundheitspsychologen/Gesundheitspsychologinnen bearbeiten?
Welche Karrierewege gibt es für Gesundheitspsychologen/Gesundheitspsychologinnen?
Wie unterscheidet sich die Arbeit eines Gesundheitspsychologen/einer Gesundheitspsychologin von der eines klinischen Psychologen?
Gesundheitspsychologe/Gesundheitspsychologin — wie hoch ist die Vergütung in den USA?
Quellen: ESCO O*NET ELA/EURES Cedefop BLS Daten aktualisiert: 3. Oktober 2026 Über unsere Daten