Hochschullehrkraft
Wichtige Fakten
Als Hochschullehrkraft gestalten Sie die Ausbildung der nächsten Generation von Fachkräften und treiben gleichzeitig innovative Forschung in Ihrem Fachgebiet voran. Diese anspruchsvolle und erfüllende Karriere bietet die Möglichkeit, Wissen zu vermitteln, neue Erkenntnisse zu gewinnen und einen bedeutenden Beitrag zur Gesellschaft zu leisten.
Hochschullehrkräfte, oft als Senior-Lehrkraft oder Professor/Professorin bezeichnet, sind zentrale Akteure in der akademischen Welt. Ihre Arbeit umfasst die Lehre von Studierenden mit Hochschulreife, die Durchführung eigener Forschungsprojekte und die aktive Beteiligung an der wissenschaftlichen Gemeinschaft. Die Zusammenarbeit mit Lehr- und Forschungsassistenten sowie wissenschaftlichen Hilfskräften ist dabei integraler Bestandteil der täglichen Arbeit.
- • Planung, Durchführung und Evaluation von Lehrveranstaltungen und Seminaren.
- • Betreuung studentischer Abschlussarbeiten (Bachelor-, Master-, Doktorarbeiten).
- • Durchführung und Veröffentlichung eigener Forschungsarbeiten in Fachzeitschriften und Konferenzen.
Wo dieser Beruf gefragt ist
Gemeldeter Arbeitskräftemangel und -überschuss, nach Jahr. Veröffentlicht für Berufsgruppen, nicht für einzelne Stellenbezeichnungen.
Kräftigere Farbe: in mehr aufeinanderfolgenden Jahren gleich gemeldet.
Die Zahlen gelten für Lehrkräfte — 131 Berufe einschließlich dieses.
Mangel: Greece, Luxembourg, Spain.
Längster anhaltender Mangel: Switzerland, 3 Jahre.
Wo der Beruf reglementiert ist, müsste Ihr Abschluss vor der Ausübung formell anerkannt werden.
Wählen Sie ein Gebiet auf der Karte, um dessen Zahlen zu sehen.
Über diese Quelle›
Quelle: ELA/EURES, Arbeitskräftemangel und -überschuss. Die Angaben werden auf Ebene der Berufsgruppe veröffentlicht und decken Europa ab. Die Ausgaben unterscheiden sich im Aufbau des Anhangs und in der Länderabdeckung, sodass eine Veränderung zwischen zwei Jahren nicht immer eine Veränderung des Arbeitsmarkts bedeutet. Grau dargestellte Länder wurden nicht gemeldet — das ist nicht dasselbe wie ein ausgeglichener Markt.
What these words mean
The four things this section reports
- Reported demand
- Whether employers report needing people in this job — a judgement published by a national or EU body, not a count.
- Where it is heading
- Which way employment in this job is expected to move over the coming years, from an official projection.
- Openings
- Roughly how many openings arise — from growth and from people leaving the job.
- Typical pay
- What people in this job typically earn where the source publishes it. Blank does not mean unpaid; it means nobody publishes it for that place.
A measure is left out when nobody publishes it for that place, rather than shown as zero.
Which way the market leans for you
- In your favour
- More openings than people looking — employers are competing for candidates.
- Balanced
- Openings and candidates are roughly matched.
- Competitive
- More people looking than openings — expect to compete.
- Mixed evidence
- Sources disagree, or the same occupation group is short in one part and oversupplied in another.
Every source resolves to one of these four, so there is a single vocabulary to learn. What differs is the evidence behind it, which is printed underneath each verdict — a measured ratio of openings to jobseekers, or an assessment published by a national body.
How this job compares with other jobs in the same country
- Strong
- Among the strongest in that country
- Good
- Stronger than most jobs in that country
- Mixed
- About typical for that country
- Weak
- Weaker than most jobs in that country
This is a rank within one country, not a score you can carry across borders — the registers behind two countries count different people, so the same number means different things in each. It is also why a job can be among the strongest in a country and still show as Competitive: it leads the field in a market that is crowded overall.
Where these come from
Every figure is published by a national statistics office, a public employment service or an EU body, and each card names its source and the period it covers. Some places are counted monthly, others assessed once or twice a year, so two places on the same map can be describing different moments — the date is always shown.
None of this predicts one person's chances. It describes a market.
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KönnteHochschullehrkraftzu Ihnen passen?
Beantworten Sie drei kurze Fragen. Hierbei handelt es sich nicht um eine vollständige Bewertung, sondern um einen Vorgeschmack, der Ihnen bei der Entscheidung helfen soll, ob Sie Ihr Profil vergleichen möchten.
Machen Ihnen Aufgaben Spaß, dieIntegritäterfordern?
Machen Ihnen Aufgaben Spaß, dieUnabhängigkeiterfordern?
Machen Ihnen Aufgaben Spaß, dieLeistungerfordern?
Zukunftsaussichten für Hochschullehrkraft
The outlook for Hochschullehrkraft reflects a balanced mix of automation exposure and durable, human-led work.
Wie werden diese Ergebnisse berechnet?
Der Resilienzwert (0–100) schätzt, wie strukturell geschützt dieser Beruf vor Automatisierung und KI-Störungen ist, basierend auf der Aufgabenanalyse. Höhere Werte bedeuten mehr Aufgaben, die menschliches Urteilsvermögen erfordern. KI-Exposition zeigt den geschätzten Prozentsatz der Arbeitsstunden, die aktuelle KI-Fähigkeiten betreffen könnten. Dies sind modellbasierte strukturelle Indikatoren, keine Vorhersagen zur individuellen Jobsicherheit.
Wie könnte sichHochschullehrkraftändern, wenn die KI-Einführung zunimmt?
Diese Rolle wird sich wahrscheinlich schrittweise ändern, wobei KI ausgewählte Aufgaben unterstützt, anstatt den gesamten Beruf zu ersetzen.
Illustratives Szenario auf Basis der Automatisierbarkeit von Aufgaben — keine Prognose. Werte werden gerundet, je weiter Sie in die Zukunft blicken.
Wie könnte sichHochschullehrkraftändern, wenn die KI-Einführung zunimmt?
Diese Rolle wird sich wahrscheinlich schrittweise ändern, wobei KI ausgewählte Aufgaben unterstützt, anstatt den gesamten Beruf zu ersetzen.
Illustratives Szenario auf Basis der Automatisierbarkeit von Aufgaben — keine Prognose. Werte werden gerundet, je weiter Sie in die Zukunft blicken.
Wie KI diese Rolle verändern kann
Deterministische, modellbasierte Interpretation aktueller Rollensignale – keine Garantie für Ersatz.
Was noch immer von den Menschen abhängt
- Sicherheit von Schülern/Schülerinnen gewährleisten
- im Bereich Forschung und im beruflichen Umfeld professionellen Umgang pflegen
- konstruktives Feedback geben
Wo KI zum Co-Piloten werden kann
- Unterrichtsinhalte vorbereiten
- öffentliches Engagement in der Forschung fördern
- wissenschaftliche Erkenntnisse vermitteln
Aufgaben, die am stärksten der Automatisierung ausgesetzt sind
- Informationen zusammenfassen
- arbeitsbezogene Berichte verfassen
Vitale Signale & KI-Vektoren
KI-Belichtungsvektoren
0-100%Exposition gegenüber Inhaltsgenerierung, kreativer Augmentierung und Tools für große Sprachmodelle
Exposition gegenüber KI-gestützter Analyse, Mustererkennung und Aufgaben der prädiktiven Modellierung
Exposition gegenüber Workflow-Automatisierung, Entscheidungsunterstützungssoftware und Prozessdigitalisierung
Exposition gegenüber physischer Automatisierung, Robotik und sensorgesteuerter Aufgabenverlagerung
Technische Details
NexFuture v3.0 schätzt die Automatisierungsexposition direkt aus den wesentlichen ESCO-Kompetenzgruppen, gewichtet nach Kompetenzmasse und kalibriert anhand von Experten-Ankern. Werte sind probabilistische Schätzungen, keine Garantien. Vollständige Details finden Sie im NexFuture-Methodik-Whitepaper.
Misst die Automatisierungsexposition. Sie misst weder Gehalt noch Nachfrage noch die Zahl der Stellen in Ihrer Nähe.
Was Menschen in dieser Rolle normalerweise tun
Bildung
Ein typischer Tag alsHochschullehrkraft
09 09:00 · Morgen abstrakt denken
10 10:30 · Vormittags als Mentor für Privatpersonen agieren
12 12:00 · Mittag arbeitsbezogene Berichte verfassen
14 14:00 · Nachmittag Blended Learning anwenden
15 15:30 · Am späten Nachmittag die eigene berufliche Entwicklung vorantreiben
17 17:00 · Zusammenfassung im Bereich Forschung und im beruflichen Umfeld professionellen Umgang pflegen
Die Reihenfolge der Aufgaben dient der Veranschaulichung. Einzelne Tage variieren.
-
Universitätsabläufe
Interne Organisation einer Universität, wie die Struktur der entsprechenden Bildungsunterstützung und -verwaltung sowie die Hochschulpolitik und -bestimmungen.
- Beurteilungsverfahren
- Forschungsdesign
- Lehrplanziele
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Lehrmethoden anwenden
Anwendung verschiedener Ansätze, Lernstile und Programme für die Unterrichtung von Schülern und Studierenden, z. B. Vermittlung von Inhalten in Worten, die sie verstehen, Aufstellung von anzusprechenden Punkten für die Schaffung von Klarheit und bei Bedarf Wiederholung von Argumenten. Nutzung eines breiten Spektrums von Lehrmitteln und -methoden entsprechend dem Unterrichtsstoff, dem Niveau der Lernenden, den Zielen und den Prioritäten.
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Blended Learning anwenden
Vertraut sein mit den Instrumenten des Blended Learning, indem der traditionelle Präsenzunterricht und das Online-Lernen durch den Einsatz von digitalen Werkzeugen, Online-Technologien und E-Learning-Methoden kombiniert werden.
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interkulturelle Lehrmethoden anwenden
Sicherstellen, dass Inhalte, Methoden, Materialien und die gesamte Lernerfahrung so beschaffen sind, dass alle Schüler einbezogen werden und den Erwartungen und Erfahrungen von Lernenden mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund Rechnung getragen wird. Aufdecken individueller und gesellschaftlicher Stereotypen und Entwickeln kulturübergreifende Lehrstrategien.
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mit pädagogischem Betreuungspersonal zusammenarbeiten
Kommunikation mit dem Management im Bildungsbereich, wie dem Rektor und dem Schulträger, sowie mit dem Team für die Bildungsunterstützung, wie dem Lehrassistenten, dem Schulberater oder dem wissenschaftlichen Berater zu Fragen im Zusammenhang mit dem Wohlbefinden der Schüler.
-
mit dem Lehrpersonal zusammenarbeiten
Kommunikation mit dem Schulpersonal, z. B. Lehrern, Lehrassistenten, wissenschaftlichen Beratern und Schulleitern zu Fragen im Zusammenhang mit dem Wohlergehen der Schüler. Im universitären Umfeld Kontaktaufnahme zum technischen Personal und dem Forschungspersonal, um Forschungsprojekte und Fragen des Unterrichts zu erörtern.
-
Studierende bewerten
Bewerten der (akademischen) Fortschritte, Erfolge, Kursbesuche und Kompetenzen von Studierenden mithilfe von Aufgaben, Tests und Prüfungen. Ermitteln ihrer Bedürfnisse und Verfolgen ihrer Fortschritte, Stärken und Schwächen. Formulieren einer zusammenfassenden Erklärung bezüglich der vom Studierenden erreichten Ziele.
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Klasse managen
Aufrechterhalten der Disziplin und Motivieren der Lernenden während des Unterrichts.
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als Mentor für Privatpersonen agieren
Agieren als Mentor für Privatpersonen durch Leisten emotionaler Unterstützung, Austausch von Erfahrungen und Beraten der Person, um diese in ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen. Darüber hinaus Anpassen der Unterstützung an die jeweiligen Bedürfnisse der Person und Berücksichtigen ihrer Wünsche und Erwartungen.
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Schüler/Schülerinnen beim Lernen unterstützen
Unterstützen und Coachen von Schülern beim Lernen sowie praktische Hilfe und Ermutigung der Lernenden.
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die eigene berufliche Entwicklung vorantreiben
Übernehmen von Verantwortung für lebenslanges Lernen und kontinuierliche berufliche Weiterbildung. Beteiligen an Lernaktivitäten, um die berufliche Kompetenz zu unterstützen und auf dem neuesten Stand zu halten. Ermitteln vorrangiger Bereiche für die berufliche Weiterbildung auf Grundlage von Überlegungen zur eigenen Arbeitsweise und durch Kontakte mit Fachkollegen und -kolleginnen und Interessenträgern.
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Kursüberblick erstellen
Entwicklung und Erstellung eines Überblicks über den zu vermittelnden Kurs und Ermittlung eines Zeitplans für den Lehrplan im Einklang mit den Schulvorschriften und den Lehrplanzielen.
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Sicherheit von Schülern/Schülerinnen gewährleisten
Sicherstellen, dass alle Schüler/Schülerinnen, die unter die Aufsicht einer Lehrerkraft oder einer anderen Person fallen, sicher und nachgewiesen sind. Sicherheitsmaßnahmen in der Lernumgebung befolgen.
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im Bereich Forschung und im beruflichen Umfeld professionellen Umgang pflegen
Beweisen von Rücksicht auf andere und von Kollegialität. Zuhören, Erteilen und Erhalten von Feedback und einfühlsames Eingehen auf andere, wobei auch die Aufsicht über das Personal und die Führung in einem beruflichen Umfeld übernommen wird.
-
Unterrichtsinhalte vorbereiten
Inhalte vorbereiten, die im Einklang mit den Lehrplanzielen in der Klasse unterrichtet werden, indem Übungen ausgearbeitet werden, aktuelle Beispiele untersucht werden usw.
Fähigkeits-DNA
Arbeitspersönlichkeitsmerkmale und Werte, die diese Rolle definieren
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Wo passtHochschullehrkraft?
Ähnlichkeitswerte basierend auf Kompetenzüberschneidungen aus ESCO-Daten.
Hochschullehrkraft für Klassische Philologie
76% ÄhnlichkeitHochschullehrkraft für Moderne Sprachen
73% ÄhnlichkeitHochschullehrkraft für Erziehungswissenschaften
72% ÄhnlichkeitHochschullehrkraft für Mathematik
72% ÄhnlichkeitHochschullehrkraft für Rechtswissenschaften
71% ÄhnlichkeitHochschullehrkraft für Religionswissenschaft
71% ÄhnlichkeitHäufig gestellte Fragen
- Welche Qualifikationen sind für eine Tätigkeit als Hochschullehrkraft erforderlich?
- In der Regel wird ein abgeschlossenes Hochschulstudium mit sehr gutem Abschluss sowie eine Promotion (Doktorgrad) in dem jeweiligen Fachgebiet vorausgesetzt. Zusätzlich werden umfangreiche Forschungserfahrung und Publikationen erwartet.
- Wie sieht die Karriereentwicklung für Hochschullehrkräfte aus?
- Die Karrierewege können vielfältig sein. Nach der Promotion können Juniorprofessorenstellen oder Postdoc-Positionen eine erste akademische Anstellung darstellen. Weiterführende Karrierestufen sind beispielsweise die Professur, die Seniorprofessur oder leitende Positionen in Forschungsinstituten.
- Welche Rolle spielen die Arbeitsassistenten und Hilfskräfte bei der Arbeit einer Hochschullehrkraft?
- Arbeitsassistenten und wissenschaftliche Hilfskräfte unterstützen Hochschullehrkräfte bei vielfältigen Aufgaben, wie der Vorbereitung von Lehrveranstaltungen, der Durchführung von Experimenten, der Auswertung von Daten und der Betreuung von Studierenden. Eine effektive Zusammenarbeit ist essentiell für den Erfolg der Forschung und Lehre.
- Hochschullehrkraft — gibt es in Europa einen Mangel?
- Nein. In der ELA/EURES-Ausgabe 2025 wurde in 4 der 7 europäischen Länder, die diese Berufsgruppe bewertet haben, ein Überangebot gemeldet: Österreich, Tschechien, Deutschland, Lettland. 3 Länder meldeten einen Mangel. Diese Bewertungen werden je Berufsgruppe veröffentlicht, nicht je Berufsbezeichnung.
- Hochschullehrkraft — wie hoch ist die Vergütung in den USA?
- 72.090 US-Dollar im Jahr im Median, Stand 2025-05. Die Medianwerte der Bundesstaaten reichen von 49.250 bis 111.850 US-Dollar. Quelle: US Bureau of Labor Statistics. Die Zahl beschreibt die Vereinigten Staaten und ist keine Prognose für Europa.
- Hochschullehrkraft — ist das ein reglementierter Beruf?
- Er ist in 15 europäischen Ländern als reglementierter Beruf geführt: Finnland, Rumänien, Portugal, Malta und 11 weitere. Das niedrigste dort geforderte Qualifikationsniveau ist EQR 3. Wo ein Beruf reglementiert ist, muss ein anderswo erworbener Abschluss vor der Ausübung formell anerkannt werden. Quelle: EU-Datenbank der reglementierten Berufe.