Experte Geoinformationssysteme/Expertin Geoinformationssysteme
Rollenlins
Als Experte/Expertin Geoinformationssysteme (GIS) sind Sie Dreh- und Angelpunkt bei der Umwandlung komplexer geografischer Daten in verständliche und aussagekräftige Karten und Modelle. Ihre Arbeit unterstützt Ingenieure, Behörden und andere Interessengruppen bei fundierten Entscheidungen im Bereich Raumplanung, Infrastruktur und Umwelt.
Im Berufsfeld der Geoinformationssysteme sind Sie für die Verarbeitung und Analyse von räumlichen Daten verantwortlich. Sie nutzen spezialisierte Computersysteme, um land-, geografie- und raumbezogene Informationen in digitale Karten und Geomodelle zu übertragen. Dabei konvertieren Sie technische Daten wie Bodendichte und -eigenschaften in digitale Darstellungen, die für verschiedene Anwendungsbereiche geeignet sind. Ihre Arbeit erfordert ein hohes Maß an Präzision, technischem Verständnis und die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte verständlich zu visualisieren.
- • Erstellung und Pflege von Geodatenbanken und GIS-Anwendungen.
- • Analyse von räumlichen Daten zur Identifizierung von Mustern und Trends.
- • Entwicklung und Umsetzung von Geoinformationslösungen für spezifische Projekte.
Wo dieser Beruf gefragt ist
Gemeldeter Arbeitskräftemangel und -überschuss, nach Jahr. Veröffentlicht für Berufsgruppen, nicht für einzelne Stellenbezeichnungen.
Kräftigere Farbe: in mehr aufeinanderfolgenden Jahren gleich gemeldet.
Die Zahlen gelten für Naturwissenschaftler, Mathematiker und Ingenieure — 274 Berufe einschließlich dieses.
Mangel: Belgium, Bulgaria, Finland, France und 4 weitere.
Längster anhaltender Mangel: Belgium, 4 Jahre.
Wählen Sie ein Gebiet auf der Karte, um dessen Zahlen zu sehen.
Über diese Quelle›
Quelle: ELA/EURES, Arbeitskräftemangel und -überschuss. Die Angaben werden auf Ebene der Berufsgruppe veröffentlicht und decken Europa ab. Die Ausgaben unterscheiden sich im Aufbau des Anhangs und in der Länderabdeckung, sodass eine Veränderung zwischen zwei Jahren nicht immer eine Veränderung des Arbeitsmarkts bedeutet. Grau dargestellte Länder wurden nicht gemeldet — das ist nicht dasselbe wie ein ausgeglichener Markt.
What these words mean
The four things this section reports
- Reported demand
- Whether employers report needing people in this job — a judgement published by a national or EU body, not a count.
- Where it is heading
- Which way employment in this job is expected to move over the coming years, from an official projection.
- Openings
- Roughly how many openings arise — from growth and from people leaving the job.
- Typical pay
- What people in this job typically earn where the source publishes it. Blank does not mean unpaid; it means nobody publishes it for that place.
A measure is left out when nobody publishes it for that place, rather than shown as zero.
Which way the market leans for you
- In your favour
- More openings than people looking — employers are competing for candidates.
- Balanced
- Openings and candidates are roughly matched.
- Competitive
- More people looking than openings — expect to compete.
- Mixed evidence
- Sources disagree, or the same occupation group is short in one part and oversupplied in another.
Every source resolves to one of these four, so there is a single vocabulary to learn. What differs is the evidence behind it, which is printed underneath each verdict — a measured ratio of openings to jobseekers, or an assessment published by a national body.
How this job compares with other jobs in the same country
- Strong
- Among the strongest in that country
- Good
- Stronger than most jobs in that country
- Mixed
- About typical for that country
- Weak
- Weaker than most jobs in that country
This is a rank within one country, not a score you can carry across borders — the registers behind two countries count different people, so the same number means different things in each. It is also why a job can be among the strongest in a country and still show as Competitive: it leads the field in a market that is crowded overall.
Where these come from
Every figure is published by a national statistics office, a public employment service or an EU body, and each card names its source and the period it covers. Some places are counted monthly, others assessed once or twice a year, so two places on the same map can be describing different moments — the date is always shown.
None of this predicts one person's chances. It describes a market.
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KönnteExperte Geoinformationssysteme/Expertin Geoinformationssystemezu Ihnen passen?
Beantworten Sie drei kurze Fragen. Hierbei handelt es sich nicht um eine vollständige Bewertung, sondern um einen Vorgeschmack, der Ihnen bei der Entscheidung helfen soll, ob Sie Ihr Profil vergleichen möchten.
Machen Ihnen Aufgaben Spaß, dieAnerkennungerfordern?
Machen Ihnen Aufgaben Spaß, dieAnalytisches Denkenerfordern?
Machen Ihnen Aufgaben Spaß, dieUnabhängigkeiterfordern?
Zukunftsaussichten für Experte Geoinformationssysteme/Expertin Geoinformationssysteme
The outlook for Experte Geoinformationssysteme/Expertin Geoinformationssysteme reflects a balanced mix of automation exposure and durable, human-led work.
Wie werden diese Ergebnisse berechnet?
Der Resilienzwert (0–100) schätzt, wie strukturell geschützt dieser Beruf vor Automatisierung und KI-Störungen ist, basierend auf der Aufgabenanalyse. Höhere Werte bedeuten mehr Aufgaben, die menschliches Urteilsvermögen erfordern. KI-Exposition zeigt den geschätzten Prozentsatz der Arbeitsstunden, die aktuelle KI-Fähigkeiten betreffen könnten. Dies sind modellbasierte strukturelle Indikatoren, keine Vorhersagen zur individuellen Jobsicherheit.
Wie könnte sichExperte Geoinformationssysteme/Expertin Geoinformationssystemeändern, wenn die KI-Einführung zunimmt?
Mehrere Aufgabenbereiche könnten sich in Richtung KI-gestützter Arbeitsabläufe verlagern, sodass Umschulungen immer wichtiger werden.
Illustratives Szenario auf Basis der Automatisierbarkeit von Aufgaben — keine Prognose. Werte werden gerundet, je weiter Sie in die Zukunft blicken.
Wie könnte sichExperte Geoinformationssysteme/Expertin Geoinformationssystemeändern, wenn die KI-Einführung zunimmt?
Mehrere Aufgabenbereiche könnten sich in Richtung KI-gestützter Arbeitsabläufe verlagern, sodass Umschulungen immer wichtiger werden.
Illustratives Szenario auf Basis der Automatisierbarkeit von Aufgaben — keine Prognose. Werte werden gerundet, je weiter Sie in die Zukunft blicken.
Wie KI diese Rolle verändern kann
Deterministische, modellbasierte Interpretation aktueller Rollensignale – keine Garantie für Ersatz.
Was noch immer von den Menschen abhängt
- Ökodesign
Wo KI zum Co-Piloten werden kann
- statistische Analysetechniken anwenden
- digitale Kartierung anwenden
- thematische Karten erstellen
Aufgaben, die am stärksten der Automatisierung ausgesetzt sind
- Kartendaten zusammentragen
- GIS-Daten zusammenstellen
- Prospektionsdaten verarbeiten
Vitale Signale & KI-Vektoren
KI-Belichtungsvektoren
0-100%Exposition gegenüber KI-gestützter Analyse, Mustererkennung und Aufgaben der prädiktiven Modellierung
Exposition gegenüber Inhaltsgenerierung, kreativer Augmentierung und Tools für große Sprachmodelle
Exposition gegenüber physischer Automatisierung, Robotik und sensorgesteuerter Aufgabenverlagerung
Exposition gegenüber Workflow-Automatisierung, Entscheidungsunterstützungssoftware und Prozessdigitalisierung
Technische Details
NexFuture v3.0 schätzt die Automatisierungsexposition direkt aus den wesentlichen ESCO-Kompetenzgruppen, gewichtet nach Kompetenzmasse und kalibriert anhand von Experten-Ankern. Werte sind probabilistische Schätzungen, keine Garantien. Vollständige Details finden Sie im NexFuture-Methodik-Whitepaper.
Misst die Automatisierungsexposition. Sie misst weder Gehalt noch Nachfrage noch die Zahl der Stellen in Ihrer Nähe.
Was Menschen in dieser Rolle normalerweise tun
Energie und natürliche Ressourcen
Ein typischer Tag alsExperte Geoinformationssysteme/Expertin Geoinformationssysteme
09 09:00 · Morgen geografische Informationssysteme nutzen
10 10:30 · Vormittags Ökodesign
12 12:00 · Mittag analytisch-mathematische Berechnungen durchführen
14 14:00 · Nachmittag Berechnungen zu Vermessungen durchführen
15 15:30 · Am späten Nachmittag Datenbanken nutzen
17 17:00 · Zusammenfassung digitale Kartierung anwenden
Die Reihenfolge der Aufgaben dient der Veranschaulichung. Einzelne Tage variieren.
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geografische Informationssysteme
Instrumente für die geografische Kartierung und Positionierung, wie GPS (globale Ortungssysteme), GIS (geografische Informationssysteme) und RS (Fernerkundung).
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geologische Kartografie
Technik zur Erstellung von Karten, aus denen die geologischen Gegebenheiten und Gesteinsschichten eines Bereichs deutlich hervorgehen, die für Bergbauprojekte und geologische Erkundungen von Nutzen sein können.
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Kartografie
Studie zur Interpretation der in Karten dargestellten Elemente, der Maße und der technischen Spezifikationen.
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Raumplanung
Interdisziplinärer Forschungsbereich zwischen Ingenieur- und Sozialwissenschaften. Er bezieht sich auf die Planung wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Prozesse für bestimmte Ziele. Diese Prozesse werden mit Diagrammen und visuellen Darstellungen über sozialräumliche Tätigkeiten kombiniert.
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Topografie
Grafische Darstellung der Oberflächenbeschaffenheit eines Ortes oder einer Region auf einer Karte mit Angabe ihrer jeweiligen Lagen und Höhen.
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Vermessungstechniken
Grundlagen und Verfahren der Vermessung im Bauwesen, einschließlich Fernerkundungsmethoden und der dazugehörigen Ausrüstung.
- Geografie
- Geoinformatik
- Mathematik
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Kartendaten zusammentragen
Zusammentragen und Erhalten von Kartenressourcen und Kartendaten.
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GIS-Daten zusammenstellen
Sammeln und Ordnen von GIS-Daten aus Quellen wie Datenbanken und Karten.
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analytisch-mathematische Berechnungen durchführen
Anwendung mathematischer Methoden und Nutzung von Berechnungstechnologien zur Durchführung von Analysen und zur Erarbeitung von Lösungen für spezifische Probleme.
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Berechnungen zu Vermessungen durchführen
Durchführen von Berechnungen und Sammeln technischer Daten zur Ermittlung von Erdkrümmungskorrekturen, Anpassungen und Abschluss des Polygonzugs, Nivelliermessungen, Azimuten, Markierungspositionen usw.
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geografische Informationssysteme nutzen
Arbeit mit Computerdatensystemen, z. B. geografische Informationssysteme (GIS).
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Datenbanken nutzen
Nutzung von Softwaretools zum Verwalten und Organisieren von Daten in einem strukturierten Umfeld aus Attributen, Tabellen und Relationen, um die gespeicherten Daten abzufragen und zu modifizieren.
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digitale Kartierung anwenden
Erstellung von Karten durch Übertragen der erfassten Daten in ein virtuelles Bild, das ein bestimmtes Areal genau darstellt.
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thematische Karten erstellen
Nutzen verschiedener Techniken zur Erstellung thematischer Karten wie Choroplethenkarten oder anderer geografischer Karten auf der Grundlage raumbezogener Daten mithilfe von Softwareprogrammen.
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statistische Analysetechniken anwenden
Nutzung von Modellen (deskriptive oder Inferenzstatistiken) und Techniken (Data Mining oder maschinelles Lernen) für statistische Analysen und IKT-Werkzeuge zur Analyse von Daten, Feststellung von Korrelationen und Prognose von Trends.
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Prospektionsdaten verarbeiten
Analyse und Interpretation von Prospektionsdaten aus einer Vielzahl von Quellen wie Satellitenbeobachtung, Luftbildern und Lasermesssystemen.
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GIS-Berichte erstellen
Einsetzen relevanter geografischer Informationssysteme zur Erstellung von Berichten und Karten auf der Grundlage von Geoinformationen und unter Verwendung von GIS-Softwareprogrammen.
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Ökodesign
Ansatz, der zur Bewältigung von Umweltfragen im Zusammenhang mit Gebäuden, Plänen und Produkten in verschiedenen Bereichen wie Ingenieurwesen, Innenarchitektur und Architektur verwendet wird.
Fähigkeits-DNA
Arbeitspersönlichkeitsmerkmale und Werte, die diese Rolle definieren
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Entwicklungspfade & ähnliche Rollen
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Wo passtExperte Geoinformationssysteme/Expertin Geoinformationssysteme?
Ähnlichkeitswerte basierend auf Kompetenzüberschneidungen aus ESCO-Daten.
Vermessungstechniker/Vermessungstechnikerin
39% ÄhnlichkeitHydrograf/Hydrografin
36% ÄhnlichkeitSeevermessungstechniker/Seevermessungstechnikerin
35% ÄhnlichkeitVermessungsingenieur/Vermessungsingenieurin
35% ÄhnlichkeitKartograf/Kartografin
33% ÄhnlichkeitFernerkundungstechniker/Fernerkundungstechnikerin
33% ÄhnlichkeitHäufig gestellte Fragen
- Welche Vorkenntnisse sind für die Arbeit als Experte/Expertin Geoinformationssysteme besonders wichtig?
- Fundierte Kenntnisse in Geodäsie, Kartographie, Fernerkundung und Datenbankmanagement sind unerlässlich. Erfahrung mit GIS-Software wie ArcGIS oder QGIS sowie Programmierkenntnisse (z.B. Python) sind von Vorteil.
- Welche Arbeitsmodelle sind typisch für diese Position?
- Die Position des Experten/der Expertin Geoinformationssysteme wird in der Regel in einem Angestelltenverhältnis ausgeübt. Es gibt jedoch auch Möglichkeiten, freiberuflich zu arbeiten, insbesondere bei spezialisierten Projekten.
- Wie beeinflussen die Key Work Styles meine tägliche Arbeit?
- Die genannten Work Styles (1.C.5.b, 1.C.7.b, 1.C.6, 1.C.5.c, 1.C.5.a) betonen die Bedeutung von Detailgenauigkeit, strukturierter Arbeitsweise, analytischem Denken und der Fähigkeit, Probleme systematisch zu lösen. Sie erfordern eine selbstständige und verantwortungsbewusste Arbeitsweise.
- Experte Geoinformationssysteme/Expertin Geoinformationssysteme — wie hoch ist die Vergütung in den USA?
- 108.970 US-Dollar im Jahr im Median, Stand 2025-05. Die Medianwerte der Bundesstaaten reichen von 60.470 bis 156.590 US-Dollar. Quelle: US Bureau of Labor Statistics. Die Zahl beschreibt die Vereinigten Staaten und ist keine Prognose für Europa.