Jobsuche ist für Teilnehmende gedacht, deren nächster Schritt eine Stelle und kein Kurs ist. Es ist der einzige Modus, der echte Arbeitsmarktinformationen über ihre Ergebnisse legt. Verwenden Sie ihn daher, wenn wo und wann ebenso wichtig sind wie was.
Die vier Schritte
1. Job market (Arbeitsmarkt). Wählen Sie das Zielland (country (Land)) und anschließend eine oder mehrere regions (Regionen) darin aus.
Außerdem legen Sie den Zeitrahmen fest. Dadurch ändert sich, wie die Ergebnisse zu verstehen sind:
- Immediate (Sofort) – Sie suchen jetzt Arbeit
- Planning (Planung) – ein Umzug zu einem späteren Zeitpunkt, sodass aktuelle Schwankungen bei den Stellenausschreibungen weniger wichtig sind
- Seasonal (Saisonal) – mit einer bestimmten Saison als Ziel, für Arbeit, die saisonal verfügbar ist
2. Industries (Branchen). Branchen werden danach geordnet, wie stark das Signal in diesem Arbeitsmarkt ist, und nicht nur danach, wie gut sie passen. Sie können nach der Zahl der offenen Stellen sortieren und Branchen mit zu geringer Aktivität ausblenden, sodass sich ein Gespräch darüber nicht lohnt.
3. Occupations (Berufe). Die Berufe selbst, ergänzt um die entsprechenden Arbeitsmarktdaten. Fügen Sie die Berufe hinzu, die sich für ein Gespräch lohnen – sie gelangen direkt zu Suggestions (Vorschläge) auf dem Planning Board (Planungsboard).
4. Roadmap (Fahrplan). Kompetenzen, Lücken und Bildungswege für die gesammelten Ergebnisse – dieselbe Analyse wie im Lernpfad – sowie aktuelle Stellenangebote, sofern sie für das jeweilige Land verfügbar sind.
Marktdaten ehrlich lesen
Zwei Hinweise, die Sie in das Gespräch mitnehmen sollten.
Arbeitsmarktdaten sind kein Live-Feed. Sie stammen aus amtlichen Statistiken, die nach deren eigenem Zeitplan veröffentlicht werden, und beschreiben daher die jüngere Vergangenheit statt den heutigen Morgen. Sie eignen sich gut für die Frage „Ist dieser Beruf hier gefragt?“ und schlecht für die Frage „Ist heute eine Stelle offen?“. Die aktuellen Stellenangebote in Schritt 4 beantworten die zweite Frage.
Die Datenabdeckung ist uneinheitlich. Für einige Länder und Regionen sind die Daten deutlich besser als für andere. Wenn die Datenlage dünn ist, zeigt der Modus weniger an, statt weitere Angaben zu erfinden – ein Beruf ohne Balken bedeutet fehlende Daten und nicht eine Nachfrage von null.
Wann Sie etwas anderes verwenden sollten
Wenn die teilnehmende Person zunächst eine Qualifikation benötigt, bevor sie sich auf eine der aufgeführten Stellen bewerben kann, beantworten die Arbeitsmarktdaten eine Frage, auf die sie noch nicht reagieren kann. Verwenden Sie Lernpfad und kehren Sie zur Jobsuche zurück, sobald die Qualifikation in greifbarer Nähe ist.
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